Was genau ist CFD Trading eigentlich?

Um CFD Trading beschreiben zu können, muss natürlich erst einmal der Begriff der CFDs erklärt werden. Die Abkürzung CFD steht dabei für einen sogenannten contract for difference. Auf Deutsch also für einen Differenzkontrakt. Der Trader kauft also keine tatsächlichen Unternehmensanteile, Fremdwährungen oder money-718621_960_720andere Wertpapiere mit gegenwerten, sondern nur ein Zertifikat auf eine Kursbewegung. Wenn also beim CFD Handel ein Zertifikat auf den DAX gekauft wird, dann hat dieser nicht zwingend einen reale Gegenposition. Das hat für den Kunden den Effekt, dass er auf die reine Kursbewegung setzen kann. Und das ohne das Kapital aufzubringen, welches beim Kauf von vergleichbaren Aktien notwendig wäre. Wer zum Beispiel die Bewegung des DAX abbilden möchte und dabei einen Euro pro Punkt riskieren möchte, der müsste mit herkömmlichen Wertpapieren rund 10000€ investieren, um dies gewährleisten zu können.
Bei einem CFD gäbe es die Möglichkeit lediglich 25€ zu investieren und dabei einen Hebel von 400 zu wählen. Aber natürlich müssen nicht all zu extreme Hebel beim CFD Trading gewählt werden, denn auch ein Einsatz von 100€ bei einem Hebel von 10 wäre natürlich denkbar, um die gewählte Bewegung abzubilden. Der Kunde hat also die Möglichkeit mit deutlich weniger Kapital die gleiche Wertentwicklung abzubilden.

Welche Strategien können beim CFD Handel verfolgt werden?

Natürlich gibt es beim Handeln mit CFDs eine ganze Menge verschiedener Strategien. So können sie zum Beispiel genutzt stock-exchange-642896_1280werden, um ein Depot in Krisenzeiten abzusichern. Denn natürlich lässt sich mit CFDs nur der Kauf von Wertpapieren emulieren, sondern auch der Verkauf. Es ist also auch möglich Leerverkäufe mit Hilfe von CFDs abzubilden. Gerade in Zeiten von turbulenten Märkten bieten CFDs erhebliche Ertragschancen, denn es kann anders als bei anderen Wertpapierer nicht nur die positive Kursentwicklung profitabel genutzt werden, sondern auch die negative Kursentwicklung. Doch auch ein Depot kann natürlich mit CFDs relativ einfach abgesichert werden. Wenn zum Beispiel ein Depot aus DAX ETFs und Standard and Poor 500 ETFs besteht, man aber vorübergehend nicht an der Wertentwicklung partizipieren möchte, dann kann man einfach eine Gegenposition mit CFDs aufbauen.
So kann der CFD genau die entgegengesetzte Wertentwicklung des Depots abbilden und das Kapital ist in turbulenten Zeiten sehr gut trading-643723_1280geschützt. Und das ganz ohne den Aufwand und ohne die Gebühren des Verkaufens. Deshalb sind CFDs nicht nur als spekulatives Instrument interessant, sondern auch aus Sicherheitsaspekten spannend. So können Unternehmen auch Dinge wie zum Beispiel Wechselkursschwankungen mit CFDs abgefedert werden, denn natürlich lässt sich auch bei Kursschwankungen bei Devisen eine Gegenposition mit CFDs aufbauen.
Doch auch die herkömmliche Chartanalyse kann selbstverständlich genutzt werden, um mit CFDs Profite einzufahren. Dabei besteht natürlich auf Grund des möglichen Hebels ein höheres Risiko, aber dafür locken beim Handel mit CFDs natürlich auch deutlich höhere Gewinne. Deshalb kann es sich auch für Einsteiger im Trading durchaus lohnen sich mit den verschiedenen Strategien rund um CFDs auseinanderzusetzen, um neben der herkömmlichen Anlage in Aktien und Fonds weitere Renditemöglichkeiten zu generieren.